FAQ go-eCharger HOME+ und HOMEfix

Förderung

  • Welche Förderung erhalte ich in Österreich für eine go-e Ladestation zum Laden von Elektroautos oder Plug-In-Hybriden?​​
    Förderprogramme für Privatpersonen / Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine in Österreich

    In Österreich erhalten Privatpersonen beim Kauf des go-eCharger HOME+ und HOMEfix in den Leistungsvarianten 11 kW sowie 22 kW aktuell bundesweit eine Förderung in Höhe von pauschal maximal 600 Euro (so lange das dafür vorgesehene Budget nicht ausgeschöpft ist). Somit werden neben unserer stationären Wallbox auch alle mobil verwendbaren go-Charger gefördert, da sie als intelligente Ladekabel anerkannt sind. Voraussetzungen dafür sind u. a. die integrierte Kontrollbox (ICCB), eine 3-Phasen-Lademöglichkeit sowie der Fehlerstromschutzmechanismus (AC und DC). Die Förderung ist auf 50% der Anschaffungskosten begrenzt. Die Anschaffungskosten umfassen zusätzlich z. B. auch der Erwerb eines Typ 2 Ladekabels und die Kosten des Elektrikers. Bei geringen Gesamtkosten als 1.200 Euro erfolgt daher eine Reduzierung des oben angeführten Pauschalbetrags.

    Bitte beachten Sie, dass der Förderprozess in einem zweistufigen Verfahren erfolgt. Sie müssen sich zunächst registrieren, damit die Fördermittel für Sie reserviert werden. Anschließend haben Sie 24 Wochen Zeit, den Förderantrag zu stellen. Weitere Informationen zum bundesweiten österreichischen e-Mobilitätsförderprogramm für Privatpersonen, zur Registrierung sowie Antragstellung finden Sie bei der zuständigen Kommunalkredit Public Consulting GmbH.

     

    Zudem erhalten in Österreich Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine für den Kauf des go-eCharger HOMEfix 11 kW sowie 22 kW plus weiterer förderfähiger, umweltrelevanter Investitionskosten (Installation, Planungskosten, Kosten für Basisinfrastruktur) bundesweit eine Förderung in Höhe von maximal 900 Euro (im Rahmen des vorhandenen Förderbudgets). Der go-eCharger HOME+ ist als mobil verwendbares Gerät nicht förderfähig.

    Förderbedingung:

    • Der go-eCharger HOMEfix muss als nicht öffentlich zugängliche Ladestelle errichtet werden, da er dafür sämtliche Voraussetzungen wie Kommunikationsfähigkeit und Integrationsfähigkeit eines Lastmanagements erfüllt. Die Förderung dieser betrieblichen Ladeinfrastruktur wird auch ohne zeitgleiche Anschaffung eines Fahrzeugs erteilt.
    • Jeder Ladepunkt ist einzeln abzusichern.
    • Zum Laden eines e-Fahrzeuges darf nur Strom aus regenerativen Energien verwendet werden.
    • Zudem muss der Charger durch eine Elektrofachkraft installiert werden und ist beim Netzbetreiber anzumelden.
    • Achtung: Eine Förderung des go-eCharger HOMEfix als öffentlich zugängliche Ladestation ist nicht möglich.

    Die Berechnung der Förderung erfolgt in Form einer Pauschale und beträgt maximal 30% der umweltrelevanten Investitionskosten. Die mit der Abwicklung der Förderung beauftragte Kommunalkredit Public Consulting GmbH informiert hier über das Förderprogramm des Bundes für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine.

  • Welche Förderung erhalte ich als Unternehmen oder Kommune in Deutschland für eine go-e Ladestation zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In-Hybriden?
    Förderprogramme der KfW für Unternehmen und Kommunen in Deutschland - Zuschuss 441 und Zuschuss 439

    Seit dem 23.11.2021 können Unternehmen und Kommunen in Deutschland bei der KfW Anträge zur staatlichen Förderung des Kaufs und der Installation von Ladestationen für Elektroautos stellen. Im Rahmen von zwei Förderprogrammen werden Ladestationen mit einer maximalen Ladeleistung von 22 kW bezuschusst. Der go-eCharger HOMEfix befindet sich auf der Liste der förderfähigen Geräte. Der Charger wird in den Varianten mit 11 kW und 22 kW bezuschusst. Mobil verwendbare Ladestationen sind nicht förderfähig. Nachfolgend finden Sie einige wichtige Fakten zu den beiden KfW-Förderprogrammen für Unternehmen und Kommunen (KfW-Zuschuss 441, KfW-Zuschuss 439).

    Basisinformationen zu beiden KfW-Förderprogrammen:

    • Gefördert wird der Kauf und die Installation von Ladestationen für Elektroautos inklusive Nebenarbeiten wie Anschaffung eines Energiemanagementsystems oder Batteriespeichers, Elektroanschluss, Erdarbeiten oder Modernisierung der Gebäudeelektrik und Kommunikationsanbindung
    • Geförderte Ladestationen dürfen nicht öffentlich zugänglich sein (nur das Aufladen von Firmenwagen/Flottenfahrzeugen und privaten Elektroautos der Beschäftigten ist zulässig)
    • Zuschuss von maximal 900 Euro je Ladepunkt (je go-eCharger), 70 % der förderfähigen Gesamtkosten werden bis zum Maximalbetrag pro Charger erstattet
    • Installation und Inbetriebnahme darf nur in Deutschland erfolgen (Fachunternehmen erforderlich)
    • Ab Inbetriebnahme ist jede geförderte Ladestation mindestens sechs Jahre zweckgebunden zu verwenden
    • Nachweis erforderlich, dass der Strom zum Aufladen der Elektroautos zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt (Stromliefervertrag, eigne PV-Anlage, etc.)
    • Mieter und Pächter benötigen eine Einverständniserklärung des Eigentümers
    • Ausschlussgründe für die Gewährung der Zuschüsse sind auf den Seiten der KfW vermerkt

    Zusatzinformationen zum Förderprogramm für Unternehmen (KfW-Zuschuss 441):

    • Zuschussberechtigt sind Unternehmen (mehrheitlich im Privatbesitz), kommunale Unternehmen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, gemeinnützige Organisationen, Einzelunternehmer sowie Freiberufler
    • Gesamtkosten (Kauf der Ladestation plus Nebenarbeiten) müssen unabhängig von der Anzahl der geförderten Ladepunkte mindestens 1.285,71 Euro betragen
    • Zuschuss bis höchsten 45.000 Euro je Unternehmensstandort

    Zusatzinformationen zum Förderprogramm für Kommunen (KfW-Zuschuss 439):

    • Zuschussberechtigt sind Kommunen, Landkreise und Gemeindeverbände sowie deren rechtlich unselbständigen Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbände
    • Mindestzuschussbetrag von 9.000 Euro, weshalb mindestens 10 Ladepunkte zu installieren sind (ein Zusammenschluss mehrerer Antragsberechtigter ist möglich)
    • Gesamtkosten (Kauf der Ladestationen plus Nebenarbeiten) müssen mindestens 12.857,14 Euro betragen

    Ablauf der Förderung für den KfW-Zuschuss 441 (Merkblatt für Unternehmen):

    1. KfW-Zuschuss muss vor Bestellung/Kauf der Ladestation beantragt werden (kein Angebot des Verkäufers oder Installateurs erforderlich)
    2. Nach Bestätigung der Förderung durch KfW die Ladestation kaufen und installieren lassen
    3. Nach Inbetriebnahme der Ladestation ist diese über die Online-Plattform OBELIS der NOW GmbH zu registrieren (Reporting ID wird zugewiesen): https://obelis.now-gmbh.de/
    4. Auszahlung des Zuschusses, sobald Antragsteller im KfW-Zuschussportal die ordnungsgemäße Durchführung von Kauf und Installation der Ladestation bestätigt, die Reporting-ID hinterlegt und alle Rechnungen hochgeladen hat. Nachweise können laut KfW frühestens Ende Februar 2022 eingereicht werden.

    Für den KfW-Zuschuss 439 sind die Schritte von der Antragstellung bis zur Auszahlung dem Merkblatt für Kommunen zu entnehmen. Auch hierfür gilt, dass der Antrag vor Umsetzung des Vorhabens zu stellen ist.

    Förderanträge werden von der KfW nur im Rahmen des verfügbaren Budgets bewilligt. Dieses beträgt beim KfW-Zuschuss 441 etwa 300 Mio. Euro.

  • Welche Förderung erhalte ich als Privatperson in Deutschland für eine go-e Wallbox für mein reines Elektroauto oder Plug-In-Hybrid?​​
    Förderprogramm der KfW für Privatpersonen in Deutschland - Zuschuss 440

    In Deutschland erhalten Privatpersonen für den Kauf des go-eCharger HOMEfix 11 kW sowie Nebenleistungen wie Installation, Netzanschluss, etc. pro Ladepunkt eine einheitliche Förderung von 900 Euro durch die KfW (im Rahmen des vorhandenen Förderbudgets). Nachfolgend finden Sie dazu weitere Eckdaten:

    • Die Förderung muss vor Bestellung/Kauf der Ladestation bei der KfW beantragt werden, wobei kein Angebot des Verkäufers oder Installateurs vorzulegen ist.
    • Förderfähig sind nur stationäre Ladestationen (also keine mobil verwendbaren Charger). Die maximale Ladeleistung muss 11 kW betragen. Daher ist nur unser go-eCharger HOMEfix 11 kW förderfähig.
    • Die Ladestation darf nicht öffentlich zugänglich sein (falls der Charger im Freien installiert wird – kann er per RFID gesperrt/freigeschaltet werden) – und ausschließlich für das Laden des eigenen Autos verwendet werden. Mieter dürfen mit Einverständniserklärung des Vermieters ebenfalls einen Zuschuss beantragen.
    • Die Installation muss durch Fachpersonal erfolgen.
    • Die Summe aus Kaufpreis für die Ladestation, Installations- und weitere Nebenkosten muss pro Ladepunkt mindestens 900 Euro betragen. Bei zwei Ladestationen sind das also 1.800 Euro.
    • Der Nutzer muss die Ladestation intelligent steuern können (wie z. B. durch Timer, Lastmanagement, etc. beim go-eCharger).
    • Die Ladestation muss durch den Netzbetreiber/Stromversorger ansteuerbar sein (ist beim go-eCharger über die Netzbetreiber API oder Modbus TCP möglich).
    • Der Strom für die Ladestation muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen.

    Weitere Details finden Sie bei der KfW.

    Update vom 27.10.2021: Aktuell können bei der KfW keine neuen Förderanträge gestellt werden, da das Förderbudget aufgebraucht ist. Für bereits bewilligte Förderanträge werden die 900 Euro pro Charger nach Einreichung aller Nachweise (z. B. Rechnung für den go-eCharger HOMEfix 11 kW, Elektrikerkosten, Nachweis Ökostrom) weiterhin ausgezahlt. Ob und wann wieder neue Förderanträge gestellt werden können, ist derzeit nicht absehbar.

  • Welche Förderung erhalte ich für meine Ladestation in anderen europäischen Ländern?​​

    Die Rechtslage für die Förderung von Ladestationen ist sehr unterschiedlich. Wir empfehlen Ihnen örtlich nachzufragen, ob und unter welchen Bedingungen Sie eine Förderung für einen mobilen Charger oder eine stationäre Ladestation erhalten.

Allgemeine Produktinformationen

  • Für welche Automodelle sind die Ladestationen von go-e verwendbar?

    Sämtliche go-eCharger wurden nach den aktuell gültigen Normen und Richtlinien für Ladestationen für Elektroautos entwickelt. Daraus resultiert eine hohe Kompatibilität mit sämtlichen in Europa zugelassenen Elektroautos. Unsere Charger laden sowohl reine Elektroautos (BEV) als auch Plug-in-Hybride (PHEV). Der aktuellste go-eCharger mit der Hardwareversion V3 (Seriennummern beginnen mit CM-03-) bietet über die App die zusätzliche Komfortfunktionen „Ausstecken simulieren“, um Fahrzeuge z. B. im Zusammenhang mit dem PV-Überschussladen zuverlässig aufzuwecken, da nicht alle Autohersteller sämtliche für Ladestationen relevanten Normen berücksichtigen. Eigentlich wären hier Autohersteller in der Pflicht mit Softwareupdates nachzubessern. Um unseren Kunden in Zukunft den Weg zum Autohändler zu ersparen, haben wir die neue Komfortfunktion bereitgestellt und damit eine über die gültige Norm hinausgehende Alternative zum Aufwecken von Fahrzeugen geschaffen. Dafür war allerdings eine Anpassung der go-eCharger Hardware erforderlich.

  • Muss ich vor dem Laden mit dem go-eCharger meinen Stromnetzbetreiber informieren?
    Benötige ich vom Netzbetreiber eine Genehmigung?

    Ob Sie Ihre Ladestation für Elektroautos beim Stromnetzbetreiber anmelden und darüber hinaus von diesem genehmigen lassen müssen, hängt von den individuellen Vorgaben und Gesetzen der einzelnen europäischen Länder ab.

    In Österreich brauchen Sie den Stromnetzbetreiber derzeit weder über den go-eCharger HOME+ zu informieren, noch bedarf es einer Genehmigung, da er als intelligentes Ladekabel betrachtet wird. Im Gegensatz dazu müssen Sie den go-eCharger HOMEfix durch einen Elektriker anmelden lassen. Darüber hinaus gibt es in wenigen Bundesländern eine Meldepflicht für Ladestationen z. B. aufgrund baurechtlicher Vorschriften. Informieren Sie sich daher bitte bei den zuständigen Behörden.

    Für Deutschland finden sich die meisten relevanten Vorschriften zur Anmeldung und Genehmigung von Ladeboxen in der TAR Niederspannung (VDE-AR-N 4100:2019-04). Nach dieser ist jede Ladestation ab 3,6 kVA in Deutschland online oder mittels standardisierten VDE-Formularvordrucks beim zuständigen Stromnetzbetreiber anzumelden, bevor Sie diese in Betrieb nehmen. Dadurch kann der Netzbetreiber leichter abschätzen, wie viel Strom er in einem örtlichen Verteilnetz bereitstellen muss und Vorkehrungen gegen eine Überlastung treffen. Bis 12 kVA Ladeleistung (wie beim go-eCharger HOME+ 11 kW oder go-eCharger HOMEfix 11 kW) brauchen Sie lediglich zu informieren, an welchem Ort Sie die Ladebox verwenden. Im Anschluss können Sie Ihr Fahrzeug sofort laden.

    Hat die Ladestation eine Leistung von mehr als 12 kVA (so wie der go-eCharger HOME+ 22 kW bzw. der go-eCharger HOMEfix mit 22 kW) müssen Sie nach der Anmeldung auf die Genehmigung des deutschen Stromnetzbetreibers warten. Dieser prüft, ob Stromleitungen und Absicherung am angemeldeten Ort zum Betrieb der Ladestation ausreichend dimensioniert sind. Sollten Sie sich dahingehend nicht sicher sein, fragen Sie im Vorfeld einen Elektrofachmann. Beachten Sie: Einige Netzbetreiber verlangen, dass ein Elektriker die Anmeldeunterlagen für die Ladestation einreicht oder zumindest unterzeichnet.

    Ein deutscher Netzbetreiber kann sich mit der Genehmigung bis zu zwei Monate Zeit lassen. Häufig erhalten Sie die Antwort jedoch bereits nach ein bis zwei Wochen. Sobald die Zustimmung bei Ihnen eintrifft, haben Sie vier Monate Zeit, die Ladebox erstmals in Betrieb zu nehmen. Erhalten Sie keine Genehmigung, teilt Ihnen der Netzbetreiber mit, welche Veränderungen Sie auf eigene Kosten am Hausanschluss vornehmen müssen, damit Sie die Ladestation dennoch verwenden dürfen. Wir haben bei mehreren großen Netzbetreibern nachgefragt: Diese verweigern Ihre Zustimmung zur Inbetriebnahme einer Ladestation nur im Ausnahmefall.

    Wenn Sie den go-eCharger in anderen europäischen Ländern in Betrieb nehmen möchten, informieren Sie sich bereits im Vorfeld beim zuständigen Stromnetzbetreiber, ob der Charger anmelde- oder genehmigungspflichtig ist.

  • Wird eine mobil verwendbare Ladestation in Deutschland von jedem Netzbetreiber genehmigt?
    Kann ich eine mobile Ladestation auch in Kombination mit einem speziellen deutschen Autostromtarif verwenden?

    Grundsätzlich macht es für fast alle deutschen Netzbetreiber keinen Unterschied, ob Sie eine fest installierte Ladestation (wie den go-eCharger HOMEfix) oder eine mobil verwendbare Wallbox (wie den go-eCharger HOME+) anmelden bzw. genehmigen lassen wollen. (So das Ergebnis unserer Recherchen bei diversen Netzbetreibern.) Wenn Sie allerdings einen speziellen Autostromtarif (mit separatem Zähler für die Wallbox) nutzen möchten, bestehen die meisten Stromanbieter darauf, dass eine fest angeschlossene Wallbox verwendet wird. Eine mobile Ladestation für Elektroautos ist in dem Fall meist nicht zulässig. Einzelne Stromanbieter lassen den Betrieb einer Ladestation für Elektroautos nicht ohne Autostromtarif zu. Bitte informieren Sie sich daher (gerade im Zusammenhang mit einem geplanten Autostromtarif) im Vorfeld des Kaufs eines mobil verwendbaren go-eCharger HOME+, ob dieser vom Stromanbieter anerkannt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, wäre der sonst funktionsgleiche go-eCharger HOMEfix die richtige Wahl.

  • Was sind die Vorteile des go-eCharger?

    go-eCharger HOME+ und HOMEfix sind Ladestationen, welche in Punkto Ausstattung und Preis-Leistungsverhältnis ihresgleichen suchen. Von der möglichen PV-Anbindung (per API-Anbindung) über statisches Lastmanagement bis hin zum Ladetimer sowie RFID und Personalisierung lassen die Geräte kaum einen Wunsch offen. Das Plus des go-eCharger HOME+ ist, dass sich die Wallbox sogar mitnehmen lässt. Damit können Sie auch an anderen Orten, z. B. im Urlaub oder bei Verwandten schnell laden (Steckdose und ggf. passende Adapter vorausgesetzt), wenn dort keine andere Ladestation zur Verfügung steht.

  • Für welche maximale Ladeleistung der Wallbox soll ich mich entscheiden - 11 kW oder 22 kW?

    Ob Sie lieber einen go-eCharger in der Variante 11 kW oder 22 kW wählen sollten, hängt von ihren individuellen Anforderungen ab. So könnten Sie sich vor der Kaufentscheidung einfach folgende Fragen stellen:

    • Ist das geplante Elektroauto dazu in der Lage, mit bis zu 22 kW Wechselstrom zu laden?
    • Wenn nein: Wenn noch mehr Autos mit 22 kW Ladeleistung auf den Markt kommen, werden Sie sich dann eventuell in Zukunft ein entsprechendes Fahrzeug anschaffen? Oder planen Sie darüber hinaus weitere Elektroautos in ihrem Haushalt anzuschaffen, von denen eines mit mehr als 11 kW laden könnte?
    • Hat das Auto eine hohe Batteriekapazität oder werden sie später eines mit höherer Kapazität anschaffen?
    • Fahren Sie mit Ihrem Fahrzeug an einigen Wochentagen viele Kilometer und gibt es Situationen, in denen Sie nicht viel Zeit zum Laden haben?
    • Wollen Sie auf Reisen vorhandene 22 kW Steckdosen nutzen (betrifft nur go-eCharger HOME+)?
    • Ist ihr Hausanschluss ausreichend dimensioniert, damit Sie eine 22 kW Ladestation betreiben können?

    Auch wenn Ihr Fahrzeug derzeit nur mit 11 kW laden kann, wären Sie mit einer 22 kW Wallbox zukunftssicher aufgestellt. Entscheiden Sie sich später für ein schneller ladendes Elektroauto mit höherer Batteriekapazität, benötigen Sie keine neue Wallbox. Da sich ein go-eCharger in der Variante 22 kW auch dauerhaft mit 11 kW betreiben lässt, schränken Sie sich bei der Auswahl zukünftiger Elektroautos nicht ein. Wenn Ihr Hausanschluss nicht für hohe Ladeströme dimensioniert ist und der Ausbau mit hohen Kosten verbunden wäre, dann wären die 11 kW Variante des go-eCharger die richtige Wahl.

Installation

  • Benötige ich für die Installation einen Elektriker?

    Die Variante go-eCharger HOME+ mit Stecker ist Plug & Play fähig und kann einfach an eine bestehende Steckdose angesteckt werden. Die Variante go-eCharger HOMEfix muss vom Elektriker angeschlossen werden. In jedem Fall empfehlen wir, einen Elektriker zu beauftragen, um Ihre bereits bestehende Elektroinstallation auf ausreichende Dimensionierung zu überprüfen oder Ihren neuen go-eCharger zu installieren.

  • Sind bauseitige Änderungen für die Montage der Ladestation erforderlich?

    Nein, lediglich die Wandhalterung muss angeschraubt werden.

  • Ist ein Wetterschutz erforderlich?

    Grundsätzlich ist ein Wetterschutz immer von Vorteil, wirklich nötig ist er nicht. Der Kunststoff ist besonders UV beständig und das Gerät ist mit IP54 für alle Wetterverhältnisse ausreichend geschützt. Der go-eCharger ist für den Betrieb im Außenbereich bis zu einer Temperatur von +40° C geeignet. Daher ist ein Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung empfehlenswert. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist es möglich, dass die Ausgangsleistung des Gerätes zur Vermeidung von Übertemperaturen automatisch reduziert wird.

  • Ist in der Hausinstallation ein dem go-eCharger vorgeschalteter, externer FI Typ B erforderlich?

    Der go-eCharger verfügt über ein eingebautes FI-Schutzmodul mit Gleichstromerkennung (30 mA AC und 6 mA DC). Daher ist gebäudeseitig nur ein FI Typ A erforderlich, sofern lokale Vorschriften nicht davon abweichen. Unabhängig davon muss jedem Charger ein Leistungsschutzschalter vorgeschaltet sein.

  • Welche Anschlussleitung (Leitungsquerschnitt) benötigt der Elektriker für den Anschluss der Ladestation?

    Bei 32 A empfehlen wir einen Leitungsquerschnitt von mindestens 6 mm² bei Aufputzleitungen (nicht in der Wand verlegt), 6-10 mm² bei Leitungen in Installationsrohren und 10 mm² bei Leitungen in wärmegedämmten Wänden. Bei 16 A empfehlen wir einen Leitungsquerschnitt von mindestens 2,5 mm² bei Aufputzleitungen, 4 mm² bei Leitungen in Installationsrohren und 10 mm² bei Leitungen in wärmegedämmten Wänden. Jedoch muss die Elektrofachkraft entsprechend der lokalen Situation selbst entscheiden. Gleichzeitigkeitsfaktor beachten! Der Gleichzeitigkeitsfaktor muss bei der Berechnung des Leitungsquerschnitts auf 1 gesetzt werden, das bedeutet, dass der Elektriker davon ausgehen muss, dass die Leitung immer voll belastet wird.

  • Wie muss der vorgeschaltete Leitungsschutzschalter vom Elektriker dimensioniert werden?

    Der Leitungsschutzschalter ist eine Sicherung, die bei Überlast abschaltet. Er schützt die Leitung vor Beschädigung durch Erwärmung in Folge von zu hohem Strom und ist in unserem Shop erhältlich.

    32 A dreiphasig = Leitungsschutzschalter 3- oder 4-polig 32 A (go-eCharger HOME+/fix 22 KW).
    16 A dreiphasig = Leitungsschutzschalter 3- oder 4-polig 16 A (go-eCharger HOME+/fix 11 KW).
    32 A einphasig = Leitungsschutzschalter 2-polig 32 A (go-eCharger HOME+/fix 22 KW).
    16 A einphasig = Leitungsschutzschalter 2-polig 16 A (go-eCharger HOME+/fix 11 KW).

    Der Leitungsschutzschalter kann mit Charakteristik B oder C verwendet werden.

  • Wie hoch muss die Anschlussleistung pro Ladestation sein?

    Sie können die Stromstärke beim go-eCharger HOME+/HOMEfix 22 kW frei zwischen 6 A bis 32 A (je nach Absicherung der Haushaltsinstallation) und beim go-eCharger HOME+/HOMEfix 11 kW frei zwischen 6 A bis 16 A wählen und auch auf eine niedrige Leistung begrenzen. Es ist auch möglich die Stromstärke mit Hilfe der App so zu begrenzen, dass sie mit dem Schnellauswahlknopf nicht überschritten werden kann.

    Wenn Sie den go-eCharger in der Variante 22 kW mit der vollen Ladeleistung nutzen möchten, müssen 32 Ampere abgesichert sein, in der Variante 11 kW ist eine Absicherung von 16 Ampere erforderlich.

    Je mehr Ampere eingestellt sind, desto schneller lädt das Auto. Mit niedrigeren Stromstärken laden Sie nachhaltiger, was sich positiv auf die Lebensdauer der Batterie und die Stabilität des Stromnetzes auswirken kann. Die tatsächliche Ladeleistung wird vom On-Board-Charger des Autos begrenzt und kann daher niedriger liegen.

  • Lässt sich der go-eCharger auch zweiphasig anschließen? Lässt sich die Anzahl der Phasen, mit denen geladen wird, am Charger verstellen?

    Ein 2-phasiger-Anschluss des Chargers ist nicht möglich. Der go-eCharger kann nur 1-phasig oder 3-phasig angeschlossen werden. Das Gerät prüft die Phasen am Eingang und geht bei einem 2-phasigen Anschluss in den Störungsmodus (Fehler PHASE).

    Je nach Vorgabe des Onboard-Laders eines Elektroautos lädt der go-eCharger 1-, 2 oder 3-phasig. Fragen Sie Ihren Autohändler nach der genauen Ladeleistung und der Anzahl der Phasen, über die das Fahrzeug geladen wird. Bei go-eChargern mit Seriennummern beginnend mit CC1- oder CM-02- (Hardwareversion V1 und V2)  lässt sich die Anzahl der Phasen, mit denen geladen werden soll, nicht ändern. Mit einem entsprechenden Adapter (nur für go-eCharger HOME+ möglich) oder einphasigen Ladekabel kann jedoch einphasiges Laden erzwungen werden. Bei go-eChargern mit aktuellster Hardware, Seriennummer beginnt mit CM-03-, (Hardwareversion V3) kann in der App zwischen einphasigen und dreiphasigen Laden gewechselt werden.

  • Muss bei der Installation in einer (Tief-) Garage etwas beachtet werden?

    Der go-eCharger ist für das Laden von gasenden Fahrzeugsantriebsbatterien (z.B. Blei Säure Batterien) nur in gut belüfteten Räume geeignet. Erkundigen sie sich bei ihrem Fahrzeughersteller bei Unklarheit.

Verwendung der Ladestation

  • Wann ist der go-eCharger HOME+ betriebsbereit?

    Sofort nach dem Einstecken – dies ermöglicht das Plug & Play System.

  • Wie starte ich die Ladung?

    Einfach den go-eCharger HOME+ an eine Steckdose anstecken oder go-eCharger HOMEfix durch einen Elektriker anschließen lassen, Typ 2 Kabel am Auto und am Charger einstecken und schon startet der Ladevorgang.

    Bitte beachten Sie die Standardeinstellung des Chargers: Zugriffsverwaltung/Lademodus = Offen

    Sie können diese Einstellung über die App ändern, wodurch der Ladevorgang erst startet, wenn Sie Ihr Ladegerät per App oder RFID-Chip entsperrt haben.

  • Wie halte ich den Ladevorgang an?​

    Entweder über die App (Ladevorgang über den Button auf dem Reiter „Laden“ stoppen) oder durch Entriegeln des Ladekabels auf der Fahrzeugseite.

  • Was gibt es beim Ladevorgang zu beachten?

    Bitte den go-eCharger während der Ladung nicht vom Strom trennen. Bitte beachten Sie auch, dass das Typ 2 Kabel nur entriegelt werden kann, solange der go-eCharger noch Strom hat; außer bei Geräten mit neuster Hardware (Seriennummer beginnend mit CM-03- / Hardwareversion V3) bei entsprechender Einstellung über die App.

  • Benötige ich zum Laden zwingend die App?

    Nein, die Ladeleistung lässt sich auch über den Knopf direkt am Gerät einstellen (5 vordefinierte Ladestufen). Wird der Charger per Typ 2 Kabel mit einem Auto verbunden, startet der Ladevorgang in der Grundeinstellung automatisch. Der go-eCharger lässt sich somit grundsätzlich auch ohne App verwenden. Wenn Sie die Grundeinstellungen des Gerätes ändern, Komfortfunktionen verwenden, den internen Stromzähler ablesen oder den Charger aus der Ferne steuern möchten,
    benötigen Sie die go-eCharger App. Mit dieser können Sie das Gerät über den integrierten Hotspot aus nächster Nähe steuern. Zur Fernsteuerung des Chargers und für einige Komfortfunktionen ist eine WLAN-Verbindung des Gerätes unerlässlich.

  • Wie kann ich einen go-eCharger über mehrere Smartphones steuern?

    Laden Sie dazu einfach auf jedem dafür verwendeten Smartphone die go-eCharger App herunter und ergänzen Sie Ihren Charger ab dem zweiten Smartphone über das blaue „+“ in der App mit der Option „Bereits eingerichteten go-eCharger hinzufügen“. Dabei den Token des jeweiligen Chargers (sofern auf der Resetkarte vorhanden), andernfalls das von Ihnen selbst festgelegte Gerätepasswort (ab Chargern mit Seriennummer CM-03- / Hardwareversion V3), in der App eintragen.

  • Muss mein Charger mit dem WLAN verbunden sein damit ich die App nutzen kann?

    Nein, denn die App kann auch über den im Charger integriertem Hotspot bedient werden. Lediglich eine Steuerung aus der Ferne und einige Funktionen wie z. B. Strompreisbörse (aWATTar) oder Lastmanagement sind ohne WLAN nicht möglich.

  • Kann die Ladeleistung manuell verstellt werden?

    Die Ladeleistung kann entweder per Knopf (5 voreingestellte Stufen) oder per App eingestellt werden. Die Stufen des Knopfs lassen sich in der App beliebig, zwischen 6 & 16 bzw. 32 Ampere (abhängig von maximaler Ladeleistung des Chargers – 11 oder 22 kW) konfigurieren. Mittels App kann die Ladeleistung auch während des Ladevorganges geändert werden.

  • Kann die LED-Anzeige deaktiviert werden?

    Die Helligkeit kann in der App verändert werden. Zusätzlich können die LEDs nach 10 Sekunden im Standby-Modus abgeschaltet werden.

  • Wo werden die geladenen Kilowattstunden (kWh) angezeigt?

    In der App ist die während eines Ladevorgangs sowie die gesamte geladene kWh Menge einsehbar. Zu finden sind diese Informationen im Tab „Laden“ der App. Zudem lassen sich Ladeleistungen (in ganzen kWh) für sämtliche Nutzerkonten (RFID-Chips – maximal 10 Stück) anzeigen. In der aktuellsten Version des go-eCharger (Seriennummern beginnen mit CM-03- / Hardwareversion V3) kann zudem eine detaillierte Ladehistorie heruntergeladen werden.

  • Verfügt der Charger über einen geeichten Zähler (MID-Zertifizierung)?

    Über einen MID-konformen Zähler (Measurements Instruments Directive) verfügt weder der go-eCharger HOME+ noch der go-eCharger HOMEfix. In einigen Ländern ist ein MID-zertifizierter Zähler erforderlich, um Strom zu verkaufen.

  • Hat die Ladestation einen Diebstahlschutz?​

    Der Charger wird mit einem U-Stück (Sicherungsbügel) ausgeliefert, welches an der Wand angebracht werden kann. Dieses lässt sich direkt anliegend oberhalb des Chargers befestigen, wodurch sich das Gerät nicht mehr von der Wandmontageplatte abnehmen lässt. Zusätzlich kann ein Vorhängeschloss angebracht werden (nicht Teil des Lieferumfangs).

  • Macht es Sinn die Ladeleistung zu senken, um die Lebensdauer des Akkus meines Elektroautos zu verlängern?

    Nach unseren Erfahrungen wirkt sich die Höhe der Ladeleistung insbesondere beim Laden mit Wechselstrom kaum merkbar auf das Altern der Batterie aus. Im Internet kursieren dazu viele andere Aussagen, doch diese basieren meist auf alter Akkutechnik und geringen Akkukapazitäten.

    Einen guten Anhaltspunkt für einen akkuschonende Ladeleistung gibt die sogenannte C-Rate. Diese beschreibt das Verhältnis zwischen Ladestrom und Akkukapazität. Angenommen Sie laden Ihr Auto mit 22 kW und der Akku hat eine Kapazität von 22 kWh. Dann ist C = 1. Bei halber Akkukapazität und gleichem Ladestrom wäre C = 2. Je höher C, desto deutlicher wirkt sich der Ladevorgang auf die Lebensdauer der Batterie aus. Dies lässt sich jedoch nur bei sehr hoher Kilometerleistung feststellen. Bei einer C-Rate von 1 ist eine verkürzte Batterielebensdauer kaum festzustellen.

PV-Anbindung / Strompreisbörse / Lastmanagement

  • Über welche Schnittstellen verfügt die Ladestation?

    Es gibt eine HTTP REST API, die über die lokale WLAN Verbindung verwendet werden kann. Eine API ist eine offene Schnittstelle, über die andere smarte Geräte mit dem Charger kommunizieren können. Darüber hinaus ist im go-eCharger ab der Firmwareversion 0.40 die API Modbus TCP integriert. Diese ermöglicht u. a. ebenso wie die go-e Netzbetreiber API einen autorisierten Zugriff des Stromnetzbetreibers auf den go-eCharger zur netzdienlichen Leistungsregelung.

  • Kann ich beim Laden mit dem go-eCharger Überschussstrom aus meiner PV-Anlage verwenden?

    Mit dem go-eCharger können Sie Überschussstrom aus einer Photovoltaikanlage zum Laden Ihres Elektroautos verwenden. Die Voraussetzung dafür ist die Anbindung des Chargers an einen zusätzlich erforderlichen Energiemanager, welcher wie der go-eCharger über eine offene API-Schnittstelle verfügt. Über den Energiemanager lässt sich die Kommunikation zwischen Charger und Wechselrichter der PV-Anlage herstellen. Zur Einrichtung sind Programmierkenntnisse erforderlich. Kompatible Energiemanager sind z. B. Home Assistant, ioBroker, openHAB, openWB oder Loxone. Wenn Sie zur Programmierung nicht selbst in der Lage sind, können Sie damit u. a. einen Solartechniker beauftragen. go-e bietet keine fertige Anbindung an.

    Die API-Dokumentation finden Sie hier.

  • Wie funktioniert das Laden meines Elektroautos über die Strompreisbörse?

    Wenn Sie die Strompreisbörsenfunktion des go-eCharger nutzen und somit von den Vorteilen von stündlichen Strombörsenpreisen profitieren möchten, benötigen Sie einen intelligenten Stromzähler (Smart Meter). Ist dieser bei Ihnen noch nicht installiert, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Netzbetreiber auf. Außerdem müssen Sie von Ihrem derzeitigen Stromanbieter zu unserem Partner aWATTar wechseln.

    Der eigentliche Ladevorgang mit aWATTar lässt sich über die App des go-eCharger einstellen. Der go-eCharger sucht bei Verwendung der Funktion automatisch die günstigsten zusammenhängenden Stunden zum Laden des Elektroautos heraus bzw. die Stunden in denen das festgelegte Preisniveau unterschritten wird. Derzeit ist diese Funktion nur in Österreich und Deutschland verfügbar.

     

  • Wird für das statische Lastmanagement zusätzliche Hardware benötigt?

    Für das statische Lastmanagement mit mehreren Chargern benötigen Sie keine zusätzliche Hardware. Die Ladestationen lassen sich über die App in eine Lastmanagementgruppe zusammenfassen, wodurch die Stationen über die Cloud miteinander kommunizieren (WLAN-Verbindung erforderlich). Dadurch regelt sich die Leistung der einzelnen Charger je nach Anzahl der ladenden Fahrzeuge automatisch runter oder hoch. In der App lassen sich Prioritäten für die einzelnen Ladeboxen festlegen.

Zugangskontrolle / RFID

  • Kann ich den Charger für andere Nutzer sperren?

    Über die App ist die Zugangskontrolle so einstellbar, dass vor einem Ladevorgang eine RFID-Kennung benötigt wird. Bei unbekannter Kennung wird der Charger nicht für Ladung freigegeben.

  • Wie viele RFID-Karten/Chips können angelernt werden?​

    Der go-eCharger HOME+ und HOMEfix kann bis zu 10 Karten/Chips verwalten.

  • Welche RFID-Karten/RFID-Tags darf ich verwenden? Lässt sich jede RFID-Karte anlernen?

    Für gewöhnlich lässt sich jede beliebige RFID-Karte bzw. jeder RFID-Chip anlernen. Sie können also z. B. auch eine EC-/Bankomat-Karte nutzen. Sollte sich eine RFID-Karte doch nicht anlernen lassen, sendet diese nicht mit der erforderlichen Frequenz von 13.56 MHz.

Reparatur, Wartung und Pflege

  • Sind Überprüfungen der Charger erforderlich?​

    Nein, die Ladegeräte von go-e sind wartungsfrei.

  • Was ist im Servicefall zu tun? Wie gehe ich vor, wenn ich bei meinem go-eCharger einen Defekt vermute?

    Sofern Sie ein technisches Problem mit einem go-eCharger haben und dazu keine Lösung in der Bedienungsanleitung, in den FAQ oder im Leitfaden zur Fehlerbehebung gefunden haben, sollten Sie im ersten Schritt Kontakt zu unserem technischen Support aufnehmen. Dies ist per e-Mail, Supportformular oder telefonisch möglich. In vielen Fällen können wir das Problem lösen, ohne dass eine Reparatur erforderlich ist.

    Im Servicefall ist vor Demontage eines möglicherweise defekten go-eCharger in jedem Fall Kontakt mit dem technischen Kundensupport von go-e aufzunehmen, damit dieser für Sie die notwendigen Schritte einleiten kann. Damit lassen sich zudem unnötige Kosten vermeiden, die wir an unsere Kunden weitergeben müssen, sofern sich im Rahmen der Abwicklung des Servicefalles herausstellt, dass das Gerät einwandfrei funktioniert und keinen Reparatur nötig ist.

  • Wie kann ich meine Ladestation säubern?

    Wischen Sie den go-eCharger mit einem Tuch ab, welches mit Wasser angefeuchtet ist. Bitte nicht mit Hochdruckreiniger bzw. generell nicht unter fließendem Wasser reinigen.

  • Wo sehe ich die aktuelle Firmware-Version des Gerätes und wo finde ich Firmware-Updates?

    Informationen zur Firmware sowie Updates (Softwareupdates) finden Sie in der App im Tab „Internet“.

  • Wie sind Software-Updates durchzuführen?

    Zur Durchführung von Updates, ist eine aktive Verbindung des Chargers zum Internet erforderlich. Danach sind etwaige Updates im Tab „Internet“ der App sichtbar.

  • Welche Schmelzsicherung benötige ich für den Charger?

    Sie benötigen eine 2 A Keramik Schmelzsicherung mit einem Ausschaltvermögen von mindestens 1500 A (wichtig!). Diese ist auch in unserem Shop erhältlich.