e-Mobilität ist (noch) männlich – Ergebnisse einer go-e Umfrage

Frau, umgeben von Fragezeichen

629 Abonnenten unseres Newsletters und Webseitenbesucher haben go-e im Rahmen einer Online-Umfrage im Frühling/Sommer 2020 verschiedenste Fragen zur e-Mobilität beantwortet. Einen kurzen Überblick zu den Ergebnissen der Befragung finden Sie nachfolgend. Hiermit bedankt sich das go-e Team herzlich bei allen, die der Umfrage ein paar Minuten ihrer Zeit schenkten. Durch diese Unterstützung können wir die Funktionen unserer Produkte und unseren Service noch besser auf die Erwartungen bestehender und zukünftiger Kunden ausrichten. Vielen Dank für die Teilnahme.

Mehr als die Hälfte der Teilnehmer an der go-e Umfrage zur e-Mobilität ist zwischen 50 und 65 Jahre alt. Mit fast 97 Prozent ist der überwiegende Anteil männlich. Für uns keine Überraschung, denn einen deutlichen Männerüberhang hatten wir aufgrund bisheriger Erfahrungen erwartet. Auch Volkswagen verriet kürzlich, dass überwiegend Männer Bestellungen für den VW ID.3 tätigen. Der Autohersteller zeigte sich vom geringen Frauenanteil enttäuscht. Doch wir bei go-e sind uns sicher, die e-Mobilität wird in Zukunft deutlich weiblicher.

Wie viele Elektroautos besitzen Haushalte und welche Reichweite ist erforderlich?

Mehr als zwei Drittel (68,5 %) aller Befragungsteilnehmer besitzen ein Elektroauto, rund 18 Prozent verfügen über zwei oder mehr Elektrofahrzeuge und rund 13,5 Prozent fahren noch gar nicht elektrifiziert. Mit annähernd 58 Prozent planen mehr als die Hälfte für ihren Haushalt den Kauf mindestens eines weiteren Elektroautos. Rund 92 Prozent der Umfrageteilnehmer bevorzugen reine Batteriefahrzeuge. Drei Prozent sind zwischen Plug-in-Hybrid und reiner Batterie noch unentschlossen.

Wir fragten: „Wie viele Kilometer legen Sie an einem durchschnittlichen Tag mit dem Auto zurück?“ Ergebnis: Die elektrische Reichweite aktueller Elektroautos dürfte für den überwiegenden Anteil der Befragten völlig ausreichend sein:

  • Über 55 % der Befragten fahren durchschnittlich weniger als 50 Kilometer am Tag.
  • Rund ein Drittel fährt täglich bis zu 100 Kilometer.
  • Lediglich 4 % fahren mehr als 150 Kilometer pro Tag.

Fahrern von Elektroautos ist hohe Ladeleistung von 22 kW wichtig

Wir hatten gefragt, welche Ladeleistung Elektroautofahrer zu Hause bevorzugen. Rund 38 Prozent gaben an, ihr Elektroauto am liebsten mit 11 kW zu laden. Nur rund 29 Prozent erklärten, ihre Wallbox vorzugsweise mit bis zu 22 kW zu betreiben. Dennoch sind die go-eCharger HOME+ und HOMEfix mit einer hohen Ladeleistung von 22 kW häufig gekaufte Ladestationen für Elektroautos. Über 77 Prozent der Befragten besitzen mindestens eine dieser Wallboxen. Kein Widerspruch, denn der überwiegende Teil aktueller Elektroautomodelle lässt sich maximal mit 11 kW Wechselstrom (AC) laden. Zu den Ausnahmen gehört der Renault ZOE, Europas beliebtestes Elektroauto. Dabei ist eine hohe Ladeleistung vielen Elektroautofahrern wichtig:

  • Obwohl nur 29 Prozent zu Hause bevorzugt mit 22 kW laden, ist es 72,5 Prozent der Befragten sehr wichtig, wichtig oder gelegentlich wichtig, dass sich das Auto mit 22 kW laden lässt.

Neben der mangelnden Fahrzeugverfügbarkeit mit hoher AC-Ladeleistung gibt es auch andere Gründe (zum Beispiel Energieeffizienz oder ausreichend lange Standzeiten), die dafür ausschlaggebend sein können, dass die befragten Elektroautofahrer zu Hause nicht bevorzugt mit 22 kW laden. Mit einer Wallbox von go-e mit höchstmöglicher Ladeleistung sind sie jedoch auch für zukünftige Generationen von e-Autos gerüstet.

Installation von PV-Anlage und Energiemanagementsystem

Wir entwickeln derzeit den bereits lange angekündigten go-eController fertig. (Trotzt der vielfachen Nachfragen möchten wir derzeit noch keinen fixen Termin für seinen Marktstart nennen). Daher waren PV-Anbindung und Energiemanagementsystem ebenfalls Bestandteil der go-e Umfrage zur e-Mobilität. Fast 55 Prozent der Befragten besitzen bereits eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Weitere 13,7 Prozent planen bereits diese zu installieren. Weniger als 20 Prozent ist ein Energiemanagementsystem gar nicht oder weniger wichtig, obwohl es in einem Gebäude die effiziente Verwendung von Strom sicherstellt. Es schaltet große angeschlossene Stromverbraucher gezielt ein und aus, weshalb der Gebäudeanschluss nicht überlastet. Zudem lässt sich durch ein Energiemanagementsystem, wie den go-eController, überschüssiger Solarstrom bewusst für den Eigenbedarf verwenden.

Auf unsere abschließende Frage „Würden Sie Ihrem Netzbetreiber den Zugriff auf Ihre Ladestation ermöglichen, wenn Sie dafür einen günstigeren Stromtarif erhalten?“ antworteten 75 Prozent mit „Ja“. Eine klare Ansage an die Stromversorger, adäquate Tarife zu entwickeln.

go-e dankt nochmals allen Teilnehmenden für ihre Auskunftsbereitschaft. Hilfreich waren auch die zahlreichen Vorschläge und Anregungen für eine weitere Verbesserung des go-eCharger. Wir nehmen die im Rahmen der Befragung eingereichte Kritik ernst und freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen.