FAQ go-eCharger HOME+ und HOMEfix

Allgemeine Produktinformationen

  • Für welche Automodelle sind die Ladestationen von go-e verwendbar?​

    Die go-eCharger sind für alle in Europa zugelassenen E-Autos verwendbar. Unsere Ladegeräte haben den gleichen Ausgang wie öffentliche Ladestationen (Typ 2 Kabel).

  • Muss ich vor dem Laden mit dem go-eCharger meinen Stromnetzbetreiber informieren? Benötige ich vom Netzbetreiber eine Genehmigung?

    Ob Sie Ihre Ladestation für Elektroautos beim Stromnetzbetreiber anmelden und darüber hinaus von diesem genehmigen lassen müssen, hängt von den individuellen Vorgaben und Gesetzen der einzelnen europäischen Länder ab.

    In Österreich brauchen Sie den Stromnetzbetreiber derzeit weder über eine Ladebox zu informieren, noch bedarf es seiner Genehmigung. Allerdings gibt es in wenigen Bundesländern eine Meldepflicht z. B. aufgrund baurechtlicher Vorschriften. Informieren Sie sich daher bitte bei den zuständigen Behörden.

    Für Deutschland finden sich die meisten relevanten Vorschriften zur Anmeldung und Genehmigung von Ladeboxen in der TAR Niederspannung (VDE-AR-N 4100:2019-04). Nach dieser ist jede Ladestation ab 3,6 kW in Deutschland online oder mittels standardisierten VDE-Formularvordrucks beim zuständigen Stromnetzbetreiber anzumelden, bevor Sie diese in Betrieb nehmen. Dadurch kann der Netzbetreiber leichter abschätzen, wie viel Strom er in einem örtlichen Verteilnetz bereitstellen muss und Vorkehrungen gegen eine Überlastung treffen. Bis 12 kW Ladeleistung (wie beim go-eCharger HOME+ 11 kW oder go-eCharger HOMEfix 11 kW) brauchen Sie lediglich zu informieren, an welchem Ort Sie die Ladebox verwenden. Im Anschluss können Sie Ihr Fahrzeug sofort laden.

    Hat die Ladestation eine Leistung von mehr als 12 kW (so wie der go-eCharger HOME+ 22 kW bzw. der go-eCharger HOMEfix mit 22 kW) müssen Sie nach der Anmeldung auf die Genehmigung des deutschen Stromnetzbetreibers warten. Dieser prüft, ob Stromleitungen und Absicherung am angemeldeten Ort zum Betrieb der Ladestation ausreichend dimensioniert sind. Sollten Sie sich dahingehend nicht sicher sein, fragen Sie im Vorfeld einen Elektrofachmann. Beachten Sie: Einige Netzbetreiber verlangen, dass ein Elektriker die Anmeldeunterlagen für die Ladestation einreicht oder zumindest unterzeichnet.

    Ein deutscher Netzbetreiber kann sich mit der Genehmigung bis zu zwei/drei Monate Zeit lassen. Häufig erhalten Sie die Antwort jedoch bereits nach ein bis zwei Wochen. Sobald die Zustimmung bei Ihnen eintrifft, haben Sie vier Monate Zeit, die Ladebox erstmals in Betrieb zu nehmen. Erhalten Sie keine Genehmigung, teilt Ihnen der Netzbetreiber mit, welche Veränderungen Sie auf eigene Kosten am Hausanschluss vornehmen müssen, damit Sie die Ladestation dennoch verwenden dürfen. Wir haben bei mehreren großen Netzbetreibern nachgefragt: Diese verweigern Ihre Zustimmung zur Inbetriebnahme einer Ladestation nur im Ausnahmefall.

    Wenn Sie den go-eCharger in anderen europäischen Ländern in Betrieb nehmen möchten, informieren Sie sich bereits im Vorfeld beim zuständigen Stromnetzbetreiber, ob der Charger anmelde- oder genehmigungspflichtig ist.

  • Was sind die Vorteile des go-eCharger?

    go-eCharger HOME+ und HOMEfix sind Ladestationen, welche in Punkto Ausstattung und Preis-Leistungsverhältnis ihres gleichen suchen. Von der möglichen PV-Anbindung (per API-Anbindung) über Lastmanagement bis hin zum Ladetimer sowie RFID und Personalisierung lassen die Geräte kaum einen Wunsch offen. Das Plus des go-eCharger HOME+ ist, dass sich die Wallbox sogar mitnehmen lässt. Damit können Sie auch an anderen Orten, z. B. im Urlaub oder bei Verwandten schnell laden (Steckdose und ggf. passende Adapter vorausgesetzt), wenn dort keine andere Ladestation zur Verfügung steht.

  • Für welche maximale Ladeleistung der Wallbox soll ich mich entscheiden - 11 kW oder 22 kW?

    Ob Sie lieber einen go-eCharger in der Variante 11 kW oder 22 kW wählen sollten, hängt von ihren individuellen Anforderungen ab. So könnten Sie sich vor der Kaufentscheidung einfach folgende Fragen stellen:

    • Ist das geplante Elektroauto dazu in der Lage, mit bis zu 22 kW Wechselstrom zu laden?
    • Wenn nein: Wenn noch mehr Autos mit 22 kW Ladeleistung auf den Markt kommen, werden Sie sich dann eventuell in Zukunft ein entsprechendes Fahrzeug anschaffen? Oder planen Sie darüber hinaus weitere Elektroautos in ihrem Haushalt anzuschaffen, von denen eines mit mehr als 11 kW laden könnte?
    • Hat das Auto eine hohe Batteriekapazität oder werden sie später eines mit höherer Kapazität anschaffen?
    • Fahren Sie mit Ihrem Fahrzeug an einigen Wochentagen viele Kilometer und gibt es Situationen, in denen Sie nicht viel Zeit zum Laden haben?
    • Wollen Sie auf Reisen vorhandene 22 kW Steckdosen nutzen (betrifft nur go-eCharger HOME+)?
    • Ist ihr Hausanschluss ausreichend dimensioniert, damit Sie eine 22 kW Ladestation betreiben können?

    Auch wenn Ihr Fahrzeug derzeit nur mit 11 kW laden kann, wären Sie mit einer 22 kW Wallbox zukunftssicher aufgestellt. Entscheiden Sie sich später für ein schneller ladendes Elektroauto mit höherer Batteriekapazität, benötigen Sie keine neue Wallbox. Da sich ein go-eCharger in der Variante 22 kW auch dauerhaft mit 11 kW betreiben lässt, schränken Sie sich bei der Auswahl zukünftiger Elektroautos nicht ein. Wenn Ihr Hausanschluss nicht für hohe Ladeströme dimensioniert ist und der Ausbau mit hohen Kosten verbunden wäre, dann wären die 11 kW Variante des go-eCharger die richtige Wahl.

  • Welche Förderung erhalte ich für eine Ladestation für mein Elektroauto?​​

    In Österreich erhalten Privatpersonen beim Kauf einer Ladestation für ihr Elektroauto bundesweit eine Förderung in Höhe von 200 Euro. Neben einer festinstallierten Wallbox werden auch mobile Charger gefördert. Diese müssen die Anforderungen an ein intelligentes Ladekabel erfüllen. Mit seinen Funktionen, wie 3-phasiges-Laden und Schutzmechanismus gegen Fehlerstrom, ist der go-eCharger HOME+ als intelligentes Ladekabel anerkannt. Sie erhalten somit 200 Euro vom Kaufpreis des go-eCharger zurück. Wichtig: Die Förderung für das Ladegerät müssen Sie zeitgleich mit dem Zuschuss für ein förderfähiges Elektroauto beantragen. Natürlich ist auch der go-eCharger HOMEfix förderfähig.

    In Deutschland bieten derzeit nur einzelne Bundesländer oder Städte Förderprogramme für Ladestationen an. Bitte informieren Sie sich vor dem Kauf direkt vor Ort, ob Sie eine Förderung erhalten. Teilweise werden nur fest installierte Ladegeräte bezuschusst. In dem Fall kaufen Sie am besten unseren go-eCharger HOMEfix.

    Andere europäische Länder fördern ebenfalls Ladestationen. Die Rechtslage ist sehr unterschiedlich. Wir empfehlen Ihnen örtlich nachzufragen, ob Sie die Förderung für einen mobilen Charger oder eine Festinstallationen erhalten.

Installation

  • Benötige ich für die Installation einen Elektriker?

    Die Variante go-eCharger HOME+ mit Stecker ist Plug & Play fähig und kann einfach an eine bestehende Steckdose angesteckt werden. Die Variante go-eCharger HOMEfix muss vom Elektriker angeschlossen werden. In jedem Fall empfehlen wir, einen Elektriker zu beauftragen, um Ihre bereits bestehende Elektroinstallation auf ausreichende Dimensionierung zu überprüfen oder Ihren neuen go-eCharger zu installieren.

  • Sind bauseitige Änderungen für die Montage der Ladestation erforderlich?

    Nein, lediglich die Wandhalterung muss angeschraubt werden.

  • Ist ein Wetterschutz erforderlich?

    Grundsätzlich ist ein Wetterschutz immer von Vorteil, wirklich nötig ist er nicht. Der Kunststoff ist besonders UV beständig und das Gerät ist mit IP54 für alle Wetterverhältnisse ausreichend geschützt.

  • Wird für den go-eCharger die Installation eines FI-Schutzschalters Typ B in der Installation erforderlich?

    Der go-eCharger verfügt über einen eingebautes FI-Schutzmodul mit Gleichstromerkennung (30 mA AC und 6 mA DC). Damit ist kein vorgelagerter FI Typ B mehr notwendig. Wenn der go-eCharger an einer Steckdose betrieben wird, muss dieser, unabhängig vom go-eCharger, ein FI Typ A vorgeschalten sein.

  • Welche Anschlussleitung benötigt der Elektriker für den Anschluss der Ladestation?

    Bei 32 A benötigen Sie 4 mm² bei Aufputzleitungen (nicht in der Wand verlegt), 6 mm² bei Leitungen in Installationsrohren und 10 mm² bei Leitungen in wärmegedämmten Wänden. Gleichzeitigkeitsfaktor beachten! Der Gleichzeitigkeitsfaktor muss bei der Berechnung des Leitungsquerschnitts auf 1 gesetzt werden, das bedeutet, dass der Elektriker davon ausgehen muss, dass die Leitung immer voll belastet wird.

  • Wie muss der vorgeschaltete Leitungsschutzschalter vom Elektriker dimensioniert werden?

    32 A dreiphasig = Leitungsschutzschalter 4-polig für 32 A (CEE 32 rot).
    16 A dreiphasig = Leitungsschutzschalter 4-polig (16 A CEE 16 rot).
    32 A einphasig = Leitungsschutzschalter 2-polig (32 A CEE 32 blau).
    16 A einphasig = Leitungsschutzschalter 2-polig (16 A CEE 16 blau).
    Der Leitungsschutzschalter kann mit Charakteristik B oder C verwendet werden.
    Der Leitungsschutzschalter ist eine Sicherung, die bei Überlast abschaltet. Er schützt die Leitung vor Beschädigung durch Erwärmung in Folge von zu hohem Strom.
    Der Leitungsschutzschalter ist in unserem Shop erhältlich.

  • Wie hoch muss die Anschlussleistung pro Ladestation sein?

    Sie können die Stromstärke beim go-eCharger HOME+/HOMEfix 22 kW frei zwischen 6 A bis 32 A (je nach Absicherung der Haushaltsinstallation) und beim go-eCharger HOME+/HOMEfix 11 kW frei zwischen 6 A bis 16 A wählen und auch auf eine niedrige Leistung begrenzen. Es ist auch möglich die Stromstärke mit Hilfe der App so zu begrenzen, dass sie mit dem Schnellauswahlknopf nicht überschritten werden kann.

    Wenn Sie den go-eCharger in der Variante 22 kW mit der vollen Ladeleistung nutzen möchten, müssen 32 Ampere abgesichert sein. Je mehr Ampere eingestellt sind, desto schneller lädt das Auto.

  • Kann der go-eCharger HOME+ mit einem Verlängerungskabel an eine Drehstromdose angeschlossen werden?

    Ja, wenn sich die Drehstromdose weiter weg befindet, kann der go-eCharger HOME+ auch mit einem Verlängerungskabel angeschlossen werden. Für den go-eCharger HOME+ 22 kW bietet go-e auch ein Verlängerungskabel an, welches gleichzeitig als Adapter für 16 A CEE rot Dosen dient und damit den Ladestrom auf max. 16 A begrenzt. Bitte beachten Sie, dass das 32 A Verlängerungskabel nicht mit go-eCharger Adaptern kombiniert werden darf, da diese sonst nicht erkannt werden.

  • Muss bei der Installation in einer (Tief-) Garage etwas beachtet werden?

    Der go-eCharger ist für das Laden von gasenden Fahrzeugsantriebsbatterien (z.B. Blei Säure Batterien) nur in gut belüfteten Räume geeignet. Erkundigen sie sich bei ihrem Fahrzeughersteller bei Unklarheit.

Verwendung der Ladestation

  • Wann ist der go-eCharger HOME+ betriebsbereit?

    Sofort nach dem Einstecken – dies ermöglicht das Plug & Play System.

  • Wie starte ich die Ladung?

    Das Starten der Ladung funktioniert ganz einfach: Charger an Steckdose stecken, Typ 2 Kabel am Auto und am Charger einstecken.

    ACHTUNG: Standardeinstellung des Chargers in der App : Zugangskontrolle = Offen, Kabelverriegelung = Normaler Modus.

    Wenn Sie diese Einstellungen ändern, ist es möglich, dass der Ladevorgang erst dann startet, wenn Sie Ihr Ladegerät entsperrt haben.

  • Wie halte ich den Ladevorgang an?​

    Entweder per App (Ladung deaktivieren) oder am Auto die Verriegelung öffnen.

  • Was gibt es beim Ladevorgang zu beachten?

    Bitte den go-eCharger während der Ladung nicht vom Strom trennen. Bitte beachten Sie auch, dass das Typ2 Kabel nur entriegelt werden kann, solange der go-eCharger noch Strom hat.

  • Benötige ich zum Laden zwingend die App?

    Nein, die Ladeleistung lässt sich auch über den Knopf direkt am Gerät einstellen (5 voreingestellte Stufen). Wird der Charger per Typ 2 Kabel mit einem Auto verbunden, startet der Ladevorgang in der Grundeinstellung automatisch. Dies lässt sich jedoch über die App verändern. Außerdem ermöglicht die App zahlreiche Zusatzfunktionen, wie z. B. Lastmanagement, Timer-Funktion, Personalisierung, etc.

  • Wie kann ich einen go-eCharger über mehrere Smartphones steuern?

    Laden Sie dazu einfach auf jedem dafür verwendeten Smartphone die App herunter und fügen Sie dann den Token des jeweiligen Chargers in der App ein.

  • Muss mein Charger mit dem WLAN verbunden sein damit ich die App nutzen kann?

    Nein, denn die App kann auch über den im Charger integriertem Hotspot bedient werden. Lediglich eine Steuerung aus der Ferne und einige Funktionen wie z. B. Strompreisbörse (aWATTar) oder Lastmanagement sind ohne WLAN nicht möglich.

  • Kann die Ladeleistung manuell verstellt werden?

    Die Ladeleistung kann entweder per Knopf (5 voreingestellte Stufen) oder per App eingestellt werden. Die Stufen des Knopfs lassen sich in der App beliebig, zwischen 6 & 16 bzw. 32 Ampere (abhängig von maximaler Ladeleistung des Chargers – 11 oder 22 kW) konfigurieren. Mittels App kann die Ladeleistung auch während des Ladevorganges geändert werden.

  • Kann die LED-Anzeige deaktiviert werden?

    Die Helligkeit kann in der App verändert werden. Zusätzlich können die LEDs nach 10 Sekunden im Standby-Modus abgeschaltet werden.

  • Wo werden die geladenen Kilowattstunden (kWh) angezeigt?

    In der App ist die in diesem Ladevorgang sowie die gesamte geladene kWh Menge einsehbar. Zu finden sind diese Informationen im ersten Tab der App.  Bitte beachten Sie, dass nur ganze kWh gezählt werden.

  • Verfügt der Charger über einen geeichten Zähler (MID-Zertifizierung)?

    Über einen MID-konformen Zähler (Measurements Instruments Directive) verfügt weder der go-eCharger HOME+ noch der go-eCharger HOMEfix. In einigen Ländern ist ein MID-zertifizierter Zähler erforderlich, um Strom zu verkaufen.

  • Hat die Ladestation einen Diebstahlschutz?​

    Der Charger wird mit einem U-Stück (Sicherungsbügel) ausgeliefert, welches an der Wand angebracht werden kann. Durch das U-Stück wird die Zuleitung des Chargers gelegt, welche vorne mit einem Bügelschloss abgesichert werden kann.

  • Macht es Sinn die Ladeleistung zu senken, um die Lebensdauer des Akkus meines Elektroautos zu verlängern?

    Nach unseren Erfahrungen wirkt sich die Höhe der Ladeleistung insbesondere beim Laden mit Wechselstrom kaum merkbar auf das Altern der Batterie aus. Im Internet kursieren dazu viele andere Aussagen, doch diese basieren meist auf alter Akkutechnik und geringen Akkukapazitäten.

    Einen guten Anhaltspunkt für einen akkuschonende Ladeleistung gibt die sogenannte C-Rate. Diese beschreibt das Verhältnis zwischen Ladestrom und Akkukapazität. Angenommen Sie laden Ihr Auto mit 22 kW und der Akku hat eine Kapazität von 22 kWh. Dann ist C = 1. Bei halber Akkukapazität und gleichem Ladestrom wäre C = 2. Je höher C, desto deutlicher wirkt sich der Ladevorgang auf die Lebensdauer der Batterie aus. Dies lässt sich jedoch nur bei sehr hoher Kilometerleistung feststellen. Bei einer C-Rate von 1 ist eine verkürzte Batterielebensdauer kaum festzustellen.

PV-Anbindung / Strompreisbörse / Lastmanagement

  • Über welche Schnittstellen verfügt die Ladestation?

    Es gibt eine REST API, die über die lokale WLAN Verbindung oder über die Cloud verwendet werden kann. Eine API ist eine offene Schnittstelle, über die andere smarte Geräte mit dem Charger kommunizieren können.

  • Kann ich beim Laden mit dem go-eCharger Überschussstrom aus meiner PV-Anlage verwenden?

    Mit dem go-eCharger können Sie Überschusstrom aus einer Photovoltaikanlage zum Laden Ihres Elektroautos verwenden. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Wechselrichter der PV-Anlage ebenso wie der go-eCharger über eine offene API-Schnittstelle verfügt. Über diese lässt sich die Kommunikation zwischen beiden Geräten herstellen. Wer zur Programmierung nicht selbst in der Lage ist, kann damit u. a. einen Solartechniker beauftragen. Das eigentliche Laden Ihres Autos mit Überschussstrom können Sie anschließend über die App des Chargers einstellen.

    Zur zügigen Programmierung ist die API-Dokumentation des Charger hilfreich, die Sie hier finden.

  • Wie funktioniert das Laden meines Elektroautos über die Strompreisbörse?

    Wenn Sie die Öko-Eco-Funktion des go-eCharger nutzen und somit von den Vorteilen von stündlichen Strombörsenpreisen profitieren möchten, benötigen Sie einen intelligenten Stromzähler (Smart Meter). Ist dieser bei Ihnen noch nicht installiert, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Netzbetreiber auf. Außerdem müssen Sie von Ihrem derzeitigen Stromanbieter zu unserem Partner aWATTar wechseln.

    Der eigentliche Ladevorgang mit aWATTar lässt sich über die App des go-eCharger einstellen. Sie haben drei Einstellmöglichkeiten:

    a) Laden in Deutschland oder Österreich

    b) Anzahl der Stunden, die Sie laden wollen

    c) bis wann muss das Auto geladen sein

    Anschließend sucht sich die Ladestation die günstigsten zusammenhängenden Stunden zum Laden des Elektroautos heraus, in denen sie das Fahrzeug mit der voreingestellten Ladeleistung lädt.

  • Wird für das Lastmanagement zusätzliche Hardware benötigt?

    Für das statische Lastmanagement mit mehreren Chargern benötigen Sie keine zusätzliche Hardware. Die Ladestationen lassen sich über die App in eine Lastmanagementgruppe zusammenfassen, wodurch die Stationen über die Cloud miteinander kommunizieren. Dadurch regelt sich die Leistung der einzelnen Charger je nach Anzahl der ladenden Fahrzeuge automatisch runter oder hoch. In der App lassen sich Prioritäten für die einzelnen Ladeboxen festlegen.

    Für das dynamische Lastmanagement entwickeln wir derzeit den go-eController. Mit diesem lassen sich auch weitere Großverbraucher im Haus je nach verfügbarer Strommenge automatisiert steuern.

Zugangskontrolle / RFID

  • Kann ich den Charger für andere Nutzer sperren?

    Über die App ist die Zugangskontrolle so einstellbar, dass vor einem Ladevorgang eine RFID-Kennung benötigt wird. Bei unbekannter Kennung wird der Charger nicht für Ladung freigegeben.

  • Wie viele RFID-Karten/Chips können angelernt werden?​

    Der go-eCharger HOME+ und HOMEfix kann bis zu 10 Karten/Chips verwalten.

  • Welche RFID-Karten/RFID-Tags darf ich verwenden? Lässt sich jede RFID-Karte anlernen?

    Für gewöhnlich lässt sich jede beliebige RFID-Karte bzw. jeder RFID-Chip anlernen. Sie können also z. B. auch eine EC-/Bankomat-Karte nutzen. Sollte sich eine RFID-Karte doch nicht anlernen lassen, sendet diese nicht mit der erforderlichen Frequenz von 13.56 MHz.

Wartung und Pflege

  • Sind Überprüfungen der Charger erforderlich?​

    Nein, die Ladegeräte von go-e sind wartungsfrei.

  • Wie kann ich meine Ladestation säubern?

    Wischen Sie den go-eCharger mit einem Tuch ab, welches mit Wasser angefeuchtet ist. Bitte nicht mit Hochdruckreiniger bzw. generell nicht unter fließendem Wasser reinigen.

  • Wo sehe ich die aktuelle Software-Version und wo finde ich Software-Updates?

    In der App im Tab „Cloud“.

  • Wie sind Software-Updates durchzuführen?

    Zur Durchführung von Updates, ist eine aktive Verbindung des Chargers zum Internet erforderlich. Danach sind etwaige Updates im Tab „Cloud“ der App sichtbar.

  • Welche Schmelzsicherung benötige ich für den Charger?

    Sie benötigen eine 2 A Keramik Schmelzsicherung mit einem Ausschaltvermögen von mindestens 1500 A (wichtig!). Diese ist auch in unserem Shop erhältlich.