go-e zeigt auf emove360° Ladetechnik der nächsten Generation

Der E-Mobilitätsspezialist go-e stellt vom 15. bis 17. Oktober 2019 auf der emove360° seine aktuelle Lade- und Antriebstechnologie sowie vor der Marktreife stehende Neuentwicklungen vor. Im Mittelpunkt des go-e-Auftritts auf der internationalen Fachmesse in München steht der europaweite Vertriebsschlager go-eCharger Home+. Neben dieser mobil verwendbaren Ladestation für Elektrofahrzeuge präsentiert das Unternehmen die aktuelle Version seines Reibrollenantriebs ONwheel zur elektrischen Nachrüstung von Fahrrädern. Die Messebesucher erhalten zudem frische Informationen zu den Neuentwicklungen go-eCharger PRO und go-eController. Mit diesen bringt das Unternehmen eine Ladelösung u. a. für Garagenbetreiber und Wohnbauunternehmen sowie ein smartes Energiemanagement für Jedermann auf den Markt.Continue reading

High-End Ladetechnik für e-Mobilität aus einer Hand

Alles rund um innovative Ladelösungen für die Elektromobilität bietet das junge österreichische Unternehmen go-e an und macht damit das e-Fahren spannender, komfortabler und effizienter. Mit e-Ladegeräten, der Möglichkeit diese an die Photovoltaik-Anlage des Eigenheims anzubinden bis hin zur professionellen Anwendung im Business-Bereich, sorgt go-e für ein umfangreiches Gesamtlösungsportfolio für das moderne Fahrvergnügen. Und durch den Umzug in ein größeres Firmengebäude hat sich go-e auf dem Wachstumsmarkt E-Mobilität zudem neu positioniert.

Vom Startup zum innovativen Akteur 

Das 2015 mit einem Kickstarter-Projekt gegründete Unternehmen go-e startete mit einem Fahrrad-Nachrüstmotor. Mittlerweile hat sich die Ladetechnik in der E-Mobilität zum Kerngeschäft etabliert und go-e hat sich in kürzester Zeit international einen Namen gemacht. Rund 200 Unternehmen zählen zum Partner- und Händlerkreis, mit welchem europaweit Kunden mit den smarten Geräten beliefert werden. Dass das Unternehmen mit seinen ausgetüftelten Produkten auf dem richtigen Weg ist, zeigt auch das beachtliche Firmenwachstum: innerhalb von wenigen Monaten hat sich die Mitarbeiteranzahl von 12 auf 26 erhöht. Mit der Übersiedelung an den großzügigeren Firmenstandort wurde mehr Raum für Produktion und Verwaltung geschaffen, um weitere nachhaltige und kundenorientierte Artikel zu entwerfen.

Der Charger für alle Kundenbedürfnisse

Kunden schätzen am go-eCharger HOME+ seine universelle Einsetzbarkeit, die umfangreichen Funktionen sowie die komfortable Verwendung. Mit nur einem Gerät wird all das abgedeckt, was sich der Stromer-Fahrer wünscht: ein Gerät für zu Hause als auch für unterwegs, das auf kleinem Raum volle Funktionsausstattung bietet. Zudem sind die Ladegeräte von go-e für Elektroautos aller Hersteller einsetzbar. Durch die Verwendung von entsprechenden Adaptern, die ebenso im go-e Sortiment erhältlich sind, ist das Laden an jeder Steckdose möglich.

Die Kundenbedürfnisse sind es auch, auf die go-e bei der Entwicklungstätigkeit ganz besonderen Wert legt. Dank der praktikablen Verwendung und auf den Nutzer zugeschnittenen Funktionen, die zusätzlich Individualisierungsmöglichkeiten bieten, wird der elektrischen Fahrgenuss gleich noch ein Stück interessanter.

Premium Funktionsausstattung 

Die Besonderheit des Chargers liegt in der High-End Ausstattung, die kaum einen Kundenwunsch offen lässt. Kern der Ausstattung ist die Netzwerkfähigkeit, welche z.B. SmartHome Anbindungen wie Alexa Steuerung oder über die offene API eine Anbindung an unzählige Wechselrichter von Photovoltaikanlagen ermöglicht, um überschüssigen PV Strom gezielt für das Laden von E-Fahrzeugen zu nutzen. Darüber hinaus bietet die WLAN Funktionalität in Verbindung mit der kostenlosen go-eCharger App, neben der bequemen Steuerung und Überwachung der Ladungen, innovative Ideen wie Strompreisbörsenanbindung, Timer-Funktionen oder Zugangskontrolle in Verbindung mit RFID Technologie.

Zukunftssicher mit Lastmanagement 

Neben der Fernwartungs- bzw. online-Updatefähigkeit ist der Lastenausgleich ein unverzichtbares Tool für die Mobilität von morgen. Eine besonders schlaue Funktion, sowohl für den privaten Bereich als auch für die Business-Anwendung, die im go-eCharger bereits integriert ist.

Bei mehreren Elektroautos pro Haushalt, Wohnanlage oder Parkhaus ist es notwendig, den Strom zu verteilen. Da Gebäudeanschlüsse in der Regel nicht für die zum Laden mehrerer Fahrzeuge erforderlichen Ströme ausgelegt sind, muss die Gesamtlast reguliert werden. Denn normale Haus- und Gebäudeanschlüsse wären bei der zeitgleichen Ladung mehrerer Autos überlastet.

Mit Hilfe des Lastmanagements kommunizieren die Ladegeräte miteinander – das sorgt für eine effiziente und sichere Energieverteilung. Beispielsweise kann ein Fahrzeug zuerst geladen, der Strom gleichmäßig auf mehrere Autos verteilt, oder aber ein Fahrzeug bevorzugt geladen werden.

Energiemanagement und Photovoltaik-Anbindung

Eine schöne Erweiterung für intelligentes Energiemanagement wird von go-e in Kürze lanciert werden – der go-eController, der die elektrische Last im Gebäude überwacht. Mit dem Modul können weitere Geräte in das Lastausgleichssystem integriert werden, welche nicht zwingend Smart Home fähig sein müssen, beispielsweise Großverbraucher wie Wäschetrockner, Herd oder Wasserboiler. Der Stromfluss kann mittels Controller gesteuert und optimiert werden: zum Beispiel erhält der Charger weniger Strom für den Ladevorgang des Autos, währenddem in der Küche gebacken wird.

Auch für Besitzer von Photovoltaik-Anlagen ist der Controller eine feine Sache: E-Fahrzeuge können mit überschüssigem Strom aus der PV-Anlage versorgt werden.

Next step: Ladelösungen für den öffentlichen Bereich

go-e möchte auch mit weiteren Produkten, die ein Höchstmaß an Bedienungskomfort bieten, die Welt der E-Mobilität mitgestalten: so sollen zeitnah ein Ladegerät für Wohnbauanlagen und Parkhäuser auf den Markt gebracht werden, sowie Ladesäulen für das Laden im öffentlichen Bereich. Bei der Entwicklungstätigkeit wurde auch bei diesen Produkten der Nachhaltigkeits-Gedanke, der für das Kärntner Unternehmen einen besonderen Stellenwert einnimmt, berücksichtigt.

Junges Kärntner Unternehmen mischt die Ladeszene auf

Das 2015 durch eine Kickstarteraktion gegründete Unternehmen präsentiert sich erstmals auf der IAA.

Nach nur drei Jahren hat sich das kleine Start-up go-e aus dem schönen Kärntner Land zu einem KMU mit hoch innovativen Ladelösungen entwickelt. „Dabei fing alles mit einem Reibrollenantrieb für Fahrräder an“, erinnert sich Frank Fox, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer. Doch schon ein Jahr nach Einführung der ersten Ladebox für Elektroautos hat sich das Geschäft gedreht und heute entwickeln, produzieren und vertreiben mittlerweile 28 Mitarbeiter in erster Linie high end Ladetechnik bis 22kW.

Europaweiter Vertrieb

Eine Erfolgsstory, die dem jungen Unternehmen mittlerweile ein europaweites Händlernetz von über 200 Partnern beschert hat, worunter sich auch große Namen wie Reichelt Elektronik oder Alltron befinden. Was steckt also hinter dem Erfolgsgeheimnis, worin unterscheiden sich go-eCharger von den vielen anderen, die sich bereits auf dem Markt etablieren konnten? In erster Linie liegt es daran, dass go-e gesamtheitliche Konzepte anbietet und bei der Entwicklung von Anfang an sehr viel eigene Erfahrungen in der e-Mobilität eingebracht werden konnte. Dazu kommt, dass sich sehr schnell eine regelrechte Community bildete, welche in engem Kontakt zu dem jungen Entwickler und Mitgründer Peter Pötzi steht und mit dafür sorgt, dass die Praxistauglichkeit ständig verbessert wird.

Hoher Funktionsumfang nicht nur für Elektronik Freaks

Und damit sind wir bereits bei den Besonderheiten der kleinen Funktionsriesen. Denn ähnlich wie bei Tesla profitieren auch die Besitzer bereits verkaufter Modelle, über die integrierte Updatefunktion, von den Weiterentwicklungen. Ermöglicht wird dies und viele weitere Funktionen durch die WLAN Funktion der go-eCharger und der damit verbundenen Möglichkeit das Gerät in das Smart Home Netzwerk zu integrieren. „Das öffnet Welten“ weiß Peter Pötzi zu berichten. „Stellen Sie sich vor, dass Gerät hackt sich in die Strompreisbörse, ermittelt die Preise der kommenden 24 Stunden und lädt genau dann, wenn der Strom am günstigsten ist“. Genau das ist eines der USPs des Ladegerätes. Möglich wird dies in Zusammenarbeit mit dem Wiener Partner aWATTar, das den Strompreis der Börse 1:1 an seine Kunden weitergibt. Aber auch andere Vorteile sind durch die Smart Home Nutzung möglich. So lässt sich Überschussstrom aus der PV Anlage besser verwerten und erhöht damit die Amortisierung deutlich. Start-, Stopp- und Timer-Funktionen können von überall aus bedient werden und ein ganz entscheidender Punkt, der eine Ladebox überhaupt erst Zukunftsfähig macht, die Stromlast für das Gebäude kann gezielt gesteuert werden. Eine unverzichtbare Funktion, wenn ein zweites Elektroauto irgendwann dazu kommen soll. „Deshalb sollte einem bewusst sein, dass eine hohe Ausstattung keine Spielerei für Elektronik Enthusiasten ist“, so der neue Geschäftsführer Vincent Marbé.

Klarer Wachstumskurs

Wohin die Reise gehen soll zeigt das Unternehmen recht eindrucksvoll an den aktuellen Entwicklungen. Derzeit arbeitet man an der PRO Version, deren Funktionsprototyp erstmals auf der IAA vorgestellt wird. Während die seit zwei Jahren erhältliche HOME+ eher für den Heimanwender gedacht ist, der das Gerät ohne Installationskosten einfach an eine Drehstromdose anstecken und unterwegs mit Hilfe von Adaptern an allen gängigen Steckdosenformaten laden kann, ist die PRO Version in erster Linie für den Einsatz in Tiefgargen und Parkhäusern konzipiert. Folgen sollen in schneller Reihenfolge ein Lastmanagement Controller, um die Gesamtlast von Gebäude und PV Anlagen besser abbilden zu können, sowie eine Ladesäule für das Laden im öffentlichen Raum. Und zu guter Letzt gibt es ja auch noch den ONwheel, den Reibrollenmotor, mit dem das Unternehmen seinen ersten großen Erfolg feiern konnte und der 2020 in einer komplett überarbeiteten Version auf die Straßen kommen soll. Um das schnelle Wachstum abbilden zu können wurde mit dem Umzug in ein 7000qm großes Verwaltungs- und Produktionsareal bereits zeitig die Weichen gestellt.